Am 28.02. bin ich gut in Sydney angekommen. Den Flug habe ich als nicht so lang empfunden. Spannende Frage, wie das wohl ist, allein auf der anderen Seite der Welt (Jahreszeiten andersherum, Sonne im Norden und wandert von rechts nach links, der Mond macht den selben Unfug und so vieles mehr ist anders...!). Aber ich bin aus dem Flieger und schon am Flughafen in Sydney habe ich gefühlt, die Australienzeit wird mir gut tuen! Super nette Familie (Ralph, Conny + 2 Kinder), bei der ich fürs erste eingezogen bin (in Kellyville -Vorort von Sydney). Sehr schick hier, nur schöne Einfamilienhäuser. Nach 14,5h Schlaf, bin ich tags darauf wieder einigermaßen fit. Das Wetter ist anfangs wie Sommer im Bergischen. Es regnet immer wieder bei Temperaturen von 23°C. Wegen der Lage am Meer ist es aber sehr wechselhaft. Zurzeit tagsüber meist knapp 30 °C, nachts aber auch schon mal empfindlich kühl. Die ersten beiden Tage habe ich dann ganz entspannt mit Eingewöhnung und Jetlag Verarbeitung verbracht.
Der 02.03. ist dann auch irgendwie nach meinem Geschmack gewesen. Ich habe den Motor von Ralphs Rasenmäher wieder in Gang gebracht, jetzt kann Sydney kommen ;-)!
Den ersten Tag in der City von Sydney (CBD – Central Business District) habe ich am 03.03. verbracht. Auf dem Programm stand gleich ganz klassisch erst der Stadtteil THE ROCKS (Keimzelle der Stadt) mit unglaublicher Kombination aus historischen Gebäuden und der Skyline, dann natürlich die Habour Bridge, die Oper, Circular Quay (ganz grob zwischen Oper und Habour Bridge liegender Hafenbereich) und der Botanische Garten. Alles klasse!
In den darauf folgenden Tage bin ich immer wieder in der City und den angrenzenden Stadtteilen unterwegs. Einen der Regentage habe ich mit dem Besuch des Aquariums verbracht. Das ist wirklich gut gemacht! Kunststoffröhren führen durch die größeren Becken und die Fische schwimmen in wenigen cm Entfernung vorbei - was bei relativ großen Haien und mächtigen Rochen besonders imposant ist. Die heißen Tage verbringe ich auch mal am Strand. Die Fotos sind in der Gegend vom bekannten Bindi Beach (Foto #030) entstanden. Es gibt einen Coastal Walk, der recht schön ist. An einigen Tage bin einfach in der Stadt um dort zu sein… Ein Medienspektakel ist das Festmachen der Queen Mary 2 erst vor der Oper und dann zwei Tage lang im Hafen. Die ist das dritte Mal in Sydney. Insbesondere das erste Mal ist es organisatorisch wohl ein Fiasko gewesen, diesmal ist alles glatt gegangen. Die Skyline von Sydney beeindruckt mich besonders!
Ok, bis dahin ist alles mehr oder weniger Pflichtprogramm für Sydney Besucher, aber auch absolut schön und sehenswert! Am 15.03. bin ich dann erstmals raus in den Busch. Das stadtnahe Outback nennen die Aussies Busch, da gibt es aber keine genaue Definition. Westlich von Sydney liegen vor dem Outback die Blue Mountains. Es geht erst nach Wentworth Falls und anschließend nach Katoomba - ein gigantischer Tag. Tiefe Schluchten und super Ausblicke auf den bis zu 300 m tief unten liegenden Regenwald zeichnen die Blue Mountains aus. Ich habe mich entschlossen den National Pass zu wandern. Der Pass ist seitlich in die Felswand gearbeitet, sehr schmal und sehr steil, ca. 1,5 km lang und meist in einer Höhe von 150 bis 200 m - schon ein ganz besonderes Erlebnis mit immer neuen fantastischen Bildern!
Jetzt bin ich dabei das nächste Ziel hier unten festzulegen. Am liebsten Richtung Süden (Canberra, Melbourne) und anschließend dem Sommer hinterher wieder Richtung Norden. Ich werde aber versuchen, eine Mitreisegelegenheit zu finden und dann sehen, wo es tatsächlich als nächstes hin geht…


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